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Lerntipp
Was ist Dyskalkulie (Rechenschwäche)?

"Dyskalkulie"
"Rechenschwäche"
"Rechenstörung"
"Arithmasthenie"
"besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens"
"eine Schwäche im mathematischen Bereich"
Es gibt keine von allen akzeptierte Definition.
Entsprechend lässt sich nicht festlegen, in welchem Umfang und mit welcher Nachhaltigkeit Rechenschwierigkeiten vorliegen müssen, damit die Diagnose "Dyskalkulie" gestellt werden darf.
Quelle: http://lbsneu.schule-bw.de
"Rechenstörung: Beeinträchtigung von grundlegenden Rechenfertigkeiten. Diese Störung beinhaltet eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, ..."

Die Begriffe »Dyskalkulie« und »Arithmasthenie« werden vorwiegend von ausser-schulischen Therapieinstituten, im medizinischen, sonderpädagogischen und psychologischen Bereich sowie in den Medien, z. B. im Internet, verwendet. Sie suggerieren das Vorhandensein einer Krankheit, die eine (ausserschulische) »Therapie« erfordere.
Im Bereich der Schule und der Mathematikdidaktik und sind eher die Begriffe »Rechenstörung« und »Rechenschwäche« gebräuchlich. Häufig werden diese Begriffe synonym verwendet.
Angemessen erscheint die Formulierung »besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens«, analog zu den »Grundsätzen zur Förderung von Schülern mit besonderen Schwierigkeiten des Lesens und Rechtschreibens«, die 1978 für den Bereich der »Legasthenie« formuliert wurden.
Kurzinformationen zum Thema Rechenschwäche
Podcast - 29.03.2011 IQ - Wissenschaft und Forschung - Bayern 2
Dyskalkulie - eine Rechenschwäche - ist fast so häufig wie eine Lese- und Rechtschreibschwäche. Woher kommen die Probleme mit den Zahlen, und wie kann man sie beheben?
Erst in letzter Zeit haben Forscher mehr über die Dyskalkulie herausgefunden.
In letzter Zeit macht die Erforschung der Ursachen und Verlaufsformen von Rechenstörungen rasante Fortschritte. Eine besondere Rolle dabei spielen die Erkenntnisse der Hirnforschung, die durch bildgebende Verfahren mittels der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) gewonnen wurden.


