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Wissenschaftliche Forschung

auf dem Gebiet der Dyskalkulie

Die Forschung auf dem Gebiet der Dyskalkulie steht noch am Anfang.

 

Seit einigen Jahren hat der Problembereich "Rechenschwäche"

bzw. "Dyskalkulie" auch in Wissenschaft und Forschung einen gewissen Stellenwert erreicht, wenngleich den Betroffenen ein deutlich geringeres Interesse entgegengebracht wird als jenen Kindern, die mit Lese- und Rechtschreibproblemen zu kämpfen haben.
Berücksichtigt man die Tatsache, dass bereits Säuglinge Mengen unterscheiden können (Landerl & Butterworth, 2003), so kann davon ausgegangen werden, dass die Grundlagen für einen voll entwickelten Zahlbegriff, und somit für alle arithmetischen Fertigkeiten, bereits im Vorschulalter gelegt werden. 

Deshalb gilt es bei allen Kindern, Mädchen wie Buben, bereits im Vorschulalter die vorhandene Neugier und den natürlichen Entdeckungsdrang auch hinsichtlich des Umgangs mit Zahlen, Mengen und geometrischen Formen für die Aneignung mathematischer Vorläuferkenntnisse und Fähigkeiten zu nutzen.


In einer Längsschnittstudie an 195 Kindergartenkindern konnten Krajewski & Schneider (2004) aufzeigen, dass das mengen- und zahlbezogene Vorwissen einen ganz entscheidenden Einfluss auf die späteren Leistungen im Mathematikunterricht der Grundschule hat.
Als gute Prädikatoren haben sich in dieser Untersuchung
▪ Seriationsleistungen
▪ Mengenvergleich
▪ Zahlenwissen
▪ Zählfertigkeiten
▪ und erste Rechenfertigkeiten

erwiesen.
Kinder, die im Vorschulalter diesbezüglich schwache Leistungen zeigten, wurden auch in der zweiten Klasse als rechenschwach identifiziert.

 

Vorhersage von Rechenschwäche in der Grundschule Vorhersage von Rechenschwäche

in der Grundschule
Dr. Kristin Krajewski
Sie legt darin eine theoretisch abgestützte und methodisch seriös durchgeführte empirische Studie

an einer Stichprobe von 150 Kindern vor.
ISBN 978-3830010739

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Prof. Dr. phil. Elsbeth Stern Prof. Dr. phil. Elsbeth Stern
Kognitive Entwicklungspsychologie

des mathematischen Denkens
Sonderdruck aus:
M. van Aster & J. H. Lorenz (Hrsg.) (2005),
Rechenstörungen bei Kindern: Neurowissenschaft,
Psychologie, Pädagogik

Elsbeth Stern zeigt, dass Menschen mit einer angeborenen
Fähigkeit ausgestattet sind, die externe Umgebung hinsichtlich quantitativer Kriterien zu analysieren.

Neuere Studien von Xu und Garey (1996) sprechen dafür, dass die Fähigkeit zur Quantifikation sogar zu einem früheren Zeitpunkt entwickelt ist als die Fähigkeit zur lnidividuierung von Objekten.

Die bereits im Säuglingsalter zu beobachtenden intuitiven mathematischen Kompetenzen bilden die Grundlage für den Erwerb

des quantitativen Verständnisses und der Zählfertigkeit im Vorschulalter.
Kognitive Entwicklungspsychologie des mathematischen Denkens (Elsbeth Stern)

Quelle: www.ifvll.ethz.ch

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Stanislas DehaeneStanislas Dehaene - Der Zahlensinn
Der Gehirnforscher und Mathematiker Stanislas Dehaene in Paris hat diesen so genannten Zahlensinn untersucht. Er will wissen, warum wir rechnen können, und wie die Mathematik in den Kopf kommt.

"Noch vor kurzem hatte man die Vorstellung, dass sich die Fähigkeit zur mathematischen Abstraktion sehr langsam entwickelt und dass selbst im Alter von fünf, sechs oder sieben Jahren ein Kind noch sehr wenig mathematisches Verständnis besitzt. Diese Vorstellung von einem sich langsam aufbauenden Mathematikverständnis gilt heute nicht mehr. Stattdessen geht man davon aus, dass die Grundlagen der Mathematik, das heisst, Zahlen, Raum, Zeit und Objektpermanenz, vom ersten Lebensjahr an vorhanden sind", sagt er.

3sat.de

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Dr. Petra Küspert
Wie Kinder besser rechnen lernen
Dr. Petra Küspert

 

Wie können Sie Ihrem rechenschwachen Kind helfen?
Und wie können Sie schon im Kindergarten- und Vorschulalter Signale erkennen, die auf eine mögliche spätere Rechenschwäche hindeuten?

Mit diesem Buch können Sie die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema "Dyskalkulie" nutzen und die neuesten Strategien anwenden.
ISBN 978-3934333420

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Rechenstörungen bei KindernRechenstörungen bei Kindern
Michael von Aster (Hg.), Jens Holger Lorenz (Hg.)

Die kognitiv-neurowissenschaftlichen Erkenntnisse geben Einblick, wie beim Rechnen das Gehirn funktioniert und wie es Zahlen weiterverarbeitet. Die Befunde beleuchten, wie Menschen Zahlen »denken«. Bereits bei Säuglingen sind Fähigkeiten mathematischen Denkens vorhanden, die sich durch das kulturelle Umfeld und insbesondere die Schule entwickeln, aber auch gestört werden können. Ein grosser Raum wird der Förderung gewidmet, die auf die Behebung der lernhemmenden Ursachen abzielt.

ISBN 978-3-525-46248-5

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  • Vorhersage von

   Rechenschwäche in der Schule

   Kirstin Krajewski

   Link

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  • Kognitive Entwicklungspsychologie

   des mathematischen Denkens

   Elsbeth Stern

   Link

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  • Der Zahlensinn

   Stanislas Dehaene

   Link

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  • Wie Kinder besser rechnen lernen

   Petra Küspert

   Link

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  • Rechenstörungen bei Kindern

   von Aster / Lorenz

   Link

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