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Lerntipp

Brückenangebote und Zwischenlösungen
Bist du dir noch nicht sicher, was du nach der Schule machen sollst?
Willst du dich für eine bestimmte Ausbildung vorbereiten?
Findest du noch keine Lehrstelle?
Du kannst im Internet nach Angeboten suchen:
Brückenangebote und Zwischenlösungen.
[Erst einzelne Kantone stellen hier Angebote online zur Verfügung.]
Wenn du aus einem anderen Kanton kommst, erkundige dich bei
deiner Berufsberatung.
berufsberatung.ch
Das Angebot ist so vielfältig und kann hier nur an Beispielen aufgelistet werden.
Wenn der Jugendliche keine Lehrstelle findet?
Man sollte sich auf jeden Fall
beim RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) melden.
Von dort kann man in Arbeitsprojekte überwiesen werden, die den Weg in die Berufswelt erleichtern
- wie das Beispiel der Stadt Winterthur zeigt.
Winterthur hat eine
Koordinationsstelle für Arbeitsprojekte (KAP)
Die KAP ist eine Hauptabteilung im Departement Soziales der Stadt Winterthur.
Sie arbeitet im Auftrag des Kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit, des Kantonalen Sozialamtes und der Sozialen Dienste der Stadt Winterthur und unterstützt Stellen suchende Jugendliche und Erwachsene mit geeigneten Angeboten bei der beruflichen Wiedereingliederung.
Für dieses Angebot verdient Winterthur Anerkennung!
einige Beispiele
learn + earn - Berufspraktikum
Erwerb von Berufserfahrung
nach der Lehre oder Fach/Hochschule
Trampolin
Vorbereitung für den Einstieg in die Arbeits- und Bildungswelt oder in ein Integrationsprogramm
Immer erhält man eine persönliche Begleitung, die für den Jugendlichen eine unschätzbare Hilfe sein kann - oft ist ja in diesem Alter die Beziehung zu den Eltern nicht immer konfliktfrei!
Winterthur ist nur ein Beispiel für eine vorbildliche Förderung von Jugendlichen, die aus irgendwelchen Gründen auch immer,
den Weg in die Berufswelt nicht alleine schaffen.
Kanton Bern
«Take off ... erfolgreich ins Berufsleben!»
Case Management für Jugendliche mit erschwerten Startbedingungen
Jugendliche und junge Erwachsene mit erschwerten Startbedingungen erhalten beim Einstieg in eine berufliche Grundbildung, während der Ausbildung oder beim Übertritt ins Erwerbsleben gezielte Unterstützung. Wo schulinterne Massnahmen nicht ausreichen, unterstützt und begleitet das Case Management Berufsbildung.
Jugendliche und junge Erwachsene mit schwerwiegenden Problemen werden individuell begleitet und unterstützt. Mögliche Gründe sind schwache Schulleistungen, ungenügende Motivation, mangelhaftes soziales Verhalten, zu wenig Unterstützung durch die Eltern oder gesundheitliche Probleme. Berufswahl und -entscheid sowie der Einstieg in eine berufliche Grundbildung oder ins Erwerbsleben gelingen nicht.
Unterstützt wird zum Beispiel, wer nach der obligatorischen Schulzeit keine Lehrstelle findet, nach einem Lehrabbruch keine Anschlusslösung hat oder den Einstieg ins Erwerbsleben nicht schafft. Das Case Management Berufsbildung kommt nur dort zum Einsatz, wo die vielfältigen schulinternen Massnahmen auf Sekundarstufe I und Sekundarstufe II nicht zum Erfolg führen.
Andere Städte haben sicher entsprechende Angebote.
mehr: erz.be.ch
