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persönliche Geschichten

Wir könnten viele Geschichten erzählen - von unseren Kindern.

Manche haben es geschafft

- andere nicht - um diese trauern wir.

 

Und manch einer, der jetzt so erfolgreich ist, hat es in seiner Schulzeit nicht geleicht gehabt - wegen seiner Legasthenie.

 

Ruedi NoserRuedi Noser ist einer von ihnen.

ist Gründer und Besitzer der im Telekommunikationsbereich tätigen NoserGruppe

(400 Beschäftigte, 80 Mio. Fr. Umsatz),

zudem Nationalrat und Vizepräsident der FDP Schweiz.
Sein Beitrag reagiert auf den «Legasthenie-Erlass» der Zürcher Kantonsschule Oerlikon, erschienen in der NZZ am Sonntag, 27. Januar 2008
Abdruck mit Erlaubnis des Autors


Legasthenie war eine Chance für meine Charakterbildung
Legastheniker leiden an einer Lese- und Schreibschwäche und sind oft Schulversager. Wie er trotz diesem Handicap zu einem erfolgreichen Unternehmer wurde, schildert Ruedi Noser.
Wie lebt einer als Legastheniker, hat mich die «NZZ am Sonntag» gefragt.

Nun, in der Primarschule hatte ich zwei Aufsatznoten: im Inhalt eine Sechs (die Höchstnote), im Deutsch eine Eins - ergab eine Gesamtnote von 3,5.
Dann gab's noch die Geografie- und Geschichtsprüfungen, bei denen das Deutsch mitbewertet wurde. Von den Diktaten gar nicht zu reden. Wenn man das Diktat lernen konnte, machte ich zwar nur halb so viele Fehler, aber auch mit der halben Fehlerzahl reichte es mir jeweils nur für eine glatte Eins.

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  • Ruedi Noser

    Legasthenie als Chance

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