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Erstleseunterricht
Problematisch für legasthenische Kinder sind alle Leselehrgänge,
die wenig Wert auf das richtige Wortbild legen.
Legasthenische Kinder werden dadurch besonders verunsichert.
So hat sich die Methode Lesen durch Schreiben (Reichen) als nachteilig für Kinder mit einer Legasthenie erwiesen.
Quellen: www.gundschulservice.de
www.wilfriedmetze.de/html/mutter.html
Zu dieser Fragestellung hielt Wilfried Metze an der Tagung des Verbandes Dyslexie Schweiz vom 32.5.2008 einen Vortrag mit dem Thema "Lernwegsorientierter Schrifspracherwerb im Spiegel der Empirie und des Schulalltags"
"Strukturen unserer Schrift"
Wilfried Metze
Gedanken zum Meinungsstreit
Interessant ist auch die Semesterarbeit "Ist die Methode Lesen durch Schreiben für alle Kinder geeignet?", Universität Hamburg
Geeignet
Untersuchungen in Deutschland belegen die besseren Ergebnisse
eines fibelorientierten Unterrichts.
Leider werden solche, die systematisch aufgebaute Lehrgänge bevorzugen, in die konservative Ecke gestellt.
Dass dies wenig mit der Realität zu tun hat, zeigen die Forschungsergebnisse des Instituts für Grundschulforschung der Universität Erlangen-Nürnberg zum Thema "Die Entwicklung der phonologischen Bewusstheit sowie des Lesens und Rechtschreibens im 1./2. Schuljahr unter verschiedenen unterrichtsmetodischen Bedingungen" (Forster/Martschinke: Diagnose und Förderung des Schriftspracherwerbs, Auer-Verlag, 2001).
Allerdings wird man in den heutigen heterogenen Klassen auch nach einer Differenzierung im Erstleseunterricht suchen.
Hierzu ein Buchtipp:
Differenzierung im Erstleseunterricht:
Bedingungen für erfolgreiches Lesenlernen.
Diagnose und Förderung
Ideen, Aufgaben, Spiele; Lernmittel
Wilfried Metze
ISBN 978-3589050321
Empfehlenswert:
Erstleselehrgang
Lose, Luege, Läse
Der Leselehrgang macht ernst mit der Wichtigkeit des Lautierens.
Am Anfang dieses Leselehrgangs stehen die Sprechbewegungsbilder. diese stellen die Mundstellungen der verschiedenen Sprechlaute dar und vermitteln den Kindern ein Bewusstsein der eigenen Sprechbewegungen.
Der Lernerfolg ist verblüffend.
Selbst schwächere Kinder oder auch fremdsprachige Kinder lesen schon nach zehn bis zwölf Schulwochen zusammenhängende Texte und schreiben eigene Sätzchen.
Auch Kinder, die bei Schuleintritt bereits lesen können, sind in keiner Weise unterfordert.
Das didaktische "Erfogsgeheimnis " liegt in der festen Verankerung der Buchstaben in der gesprochenen Sprache.
Quelle:

Vortrag