Dyskalkulie

Förderung (Therapie) in Mathematik

Lern- und Leistungsprobleme sollten in der Schule gezielt erfasst werden. So können Risikokinder frühzeitig Förderung erhalten und die Gefahr sinkt, dass ihre schulische, psychosoziale und berufliche Entwicklung unharmonisch verläuft.

Fördermassnahmen sollten spätestens dann einsetzen, wenn eine Rechenstörung nach der internationalen Klassifikation der WHO diagnostiziert worden ist (Link: ICD 10 (F81.2)).

Fördermassnahmen sind nicht bei allen Personen gleichermassen wirksam. Deshalb ist neben der Förderung auch der Einsatz von Hilfsmitteln auch in Form von unterstützender Technologie wichtig (vgl. Dyskalkulie und Nachteilsausgleich).

Für die individuelle Förderung in Schriftsprache und Mathematik sind schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen zuständig. Die Förderung findet einzeln oder in Kleingruppen statt. Eher ungeeignet sind Fördergruppen, die aus Kindern mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen zusammengesetzt sind.

Die sonderpädagogische Betreuung der Kinder mit LRS und Rechenstörung ist kantonal geregelt. Die konkrete Umsetzung wird meistens den Schulen überlassen.
Zusammenstellung der genehmigten kantonalen Sonderpädagogikkonzepte (Link: Sonderpädagogik kantonale Konzepte (szh.ch)).

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